Montag, 23. April 2012

20.-22.04.12 - Pawels boot-camp im Bundesleistungszentrum Kienbaum

Wenn Regenschauer vom Himmel stürzen und nichts von Himmel und Sonne zu sehen ist, so ist das der beste Zeitpunkt, mit dem Rennrad in ein Triathlon-Trainingslager aufzubrechen ... So geschehen am Freitag Nachmittag, Ziel war das Bundesleistungszentrum in Kienbaum, schon zu DDR-Zeiten als Körperschmiede goldmedaillenverwöhnter Athleten bekannt.

Sonntag, 12. Juli 2009

12.07.09 - Volkstriathlon der Weltraumjogger Berlin

700 m Schwimmen - 18 km Radfahren - 5 km Laufen












Mein erster Triathlon - und eine alte Weisheit bewahrheitete sich wieder einmal:

Hinten kackt die Ente!

Es gibt wahrlich Klügeres, als an einem Sonntagmorgen früh in einen See zu springen, nur um dann so mit dem Rad zu fahren, dass man anschließend kaum noch laufen kann. Trotzdem ist der Volkstriathlon der Weltraumjogger jedes Jahr nur wenige Stunden nach Freischaltung schon wieder ausgebucht. Wer nie dabei war, wird das nicht verstehen, wer schon mal dabei war, wird die Verwunderung darüber nicht verstehen.

Zunächst traf ich am Morgen vor dem Start den großen Herausforderer - Achim Achilles, der Frodeno unter den Volkstriathleten. Ihn galt es, trotz der ins Auge fallenden körperlichen Unterlegenheit wenn schon nicht mit sportlichen Taten, so doch wenigstens mit Worten in Schach zu halten!

Dummerweise kann ich überhaupt nicht schwimmen. Das ist zwar die Standardausrede jedes Triathleten, nur ist es bei mir leider wahr.
Und so betrachtete ich ab Startschuss bei ruhigen Brustschwimmzügen ein aufgescheuchtes, vor mir hektisch herpaddelndes Schwimmvölkchen. Gelassen betrat ich nach 24 min als 316. von 329 Teilnehmern das trockene Ufer: Der Wettkampf konnte beginnen!

Ein wesentlicher Vorteil eines ruhigen Wettkampfbeginns ist, dass man kaum Probleme hat, in der Wechselzone sein Rad zu finden - es ist das einzige, was noch da steht. Schnell das Shirt übergestreift, die Füße gewaschen und ein paar hübsche Söckchen (immerhin bin ich Single und kann mir nicht mehr allzu viele vertane Chancen leisten) und die Radschuhe angezogen und ab aufs Fahrrad. Ab hier begann das Einsammeln. Am Ende der Radstrecke wieder in der Wechselzone war ich auf Platz 217, habe also 99 Plätze gutgemacht.

Laufen geht ja immer.... Radschuhe aus, Laufschuhe an und auf über 5 km zweimal um die Krumme Lanke. Ich lief trotz des Gefühls, gerade von einem Elefanten gestiegen zu sein, mit 21:05 min die achtbeste Laufzeit, überholte noch einmal 87 Läufer und landete am Ende auf Platz 130. Sagte ich's doch: Hinten ka....

Insgesamt belegte ich mit 1:24:56 h Platz 130 in der Gesamtliste, in der Altersklasse TM40 Platz 35. Achim war da schon beim Brötchenholen für Mona und die Kinder.

Man stelle sich vor, ich würde tatsächlich noch mal schwimmen lernen! Micha? Das ist Dein Part... !